Mitglieder

Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem (BGBM) - Zentrale Einrichtung der Freien Universität Berlin

Königin-Luise-Str. 6-8, 14195 Berlin
Tel.: +49 (0) 30 838 50100
Fax: +49 (0) 30 838 50186
www.bgbm.org

Im Botanischen Garten und Botanischen Museum befindet sich neben dem Herbar von Carl Ludwig Wildenow, dem Autor der vierten und letzten bedeutenden Auflage von Linnés botanischem Grundlagenwerk, den "Species plantarum" (1797-1825), die vermutlich reichhaligste und wertvollste Sammlung von Farnpflanzen (insgesamt 3 Millionen Belege).

Centrum für Naturkunde (CeNak) Hamburg

Martin-Luther-King-Platz 3
20146 Hamburg
Tel.: +49 (0) 40 42838 5633
Fax: +49 (0) 40 42838 3937
www.cenak.uni-hamburg.de

Das Centrum für Naturkunde (CeNak) der Universität Hamburg umfasst neben den Schausammlungen das Zoologische Museums, das Mineralogische Museums sowie das Geologische und Paläontologische Museums vor allem umfangreiche Forschungssammlungen. Die Sammlungen weisen einen Bestand von zusammen circa 10-12 Millionen Sammlungsstücken auf. In der Zoologie sind darunter beispielsweise die größte deutsche Fischsammlung sowie wichtige Sammlung von Krebstieren. Diese und die übrigen zoologischen Sammlungen machen das Centrum für Naturkunde zu einem Referenz-Zentrum für die globale Biodiversitätsforschung.

Staatliches Museum für Naturkunde Karlsruhe

Erbprinzenstraße 13
76133 Karlsruhe
Tel.: +49 (0) 721 175 21 11
Fax: +49 (0) 721 175 21 10
http://www.naturkundemuseum-karlsruhe.de

Sammlungsschwerpunkte am Staatlichen Museum für Karlsruhe sind insbesondere Schmetterlinge (Entomologie), Bodenfauna, Ruderfußkrebse, Primaten (Zoologie), Moose (Botanik), Tertiäre Wirbeltiere aus Höwenegg, Messel, Frauenweiler, Öhningen, Begleitfauna zum Heidelberger Unterkiefer, Flugsaurier (Geowissenschaften). Das Vivarium ist durch seine erfolgreichen Nachzuchten (Reptilien, Korallen) von internationaler Bedeutung.

Staatliches Museum für Naturkunde Stuttgart

Rosenstein1
70191 Stuttgart
Tel.: +49 (0) 711 8936 0
Fax: +49 (0) 711 8936 100
www.naturkundemuseum-bw.de/stuttgart

Die Sammlungen des Staatlichen Museums für Naturkunde Stuttgart umfassen mehr als 10 Millionen botanischer, zoologischer, paläontologischer und mineralogischer Objekte und Serien. Die ältesten stammen aus dem 16. Jahrhundert. Die historischen Bestände gehen vielfach auf Expeditionen zurück. 1743 gelangten beispielsweise Pflanzen aus Sibirien in das Herbar, die auf einer im Auftrag des russischen Zaren durchgeführten Expedition gesammelt worden waren. Bedeutende Schwerpunkte der botanischen Sammlung liegen in der Flora Baden-Württembergs sowie des Mediterranraumes und der Tropen. Die zoologischen Sammlungen beherbergen wesentliche Bestände aus Südamerika sowie dem südlichen und östlichen Afrika. Die Insektensammlung umfasst Arten aus allen Regionen der Erde, darunter auch die weltweit umfassendste Landasselsammlung. Schwerpunkt der paläontologischen Sammlungen stellen die Funde aus dem Erdmittelalter und der Erdneuzeit Süddeutschlands dar. Weltruf besitzen vor allem der Schädel des Steinheimer Urmenschen und die besonders zahlreichen Saurierfunde aus Baden-Württemberg. Die Sammlung von Bernsteineinschlüssen zählt zu den bedeutendsten Europas.

Staatliche Naturwissenschaftliche Sammlungen Bayerns (SNSB)

Generaldirektion
Menzinger Straße 71
80638 München
Tel.: +49 (0) 89 179 99 24 0
Fax: +49 (0) 89 17 99 92 55
www.snsb.de

Die Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns beherbergen gemeinsam eine Vielzahl hoch wertvoller Funde und Objekte: So besitzt die Botanische Staatssammlung München unter ihren 3 Mio Herbarbelegen auch die aus dem 19. Jahrhundert stammende Brasilien-Sammlung von Carl Friedrich Philipp von Martius, die Grundlage eines vielbändigen Florenwerkes, welches auch heute noch eine der wichtigsten Veröffentlichungen zur Flora von Brasilien darstellt. Die Mineralogische Staatssammlung München birgt mit der Sammlung des Herzogs Maximilian von Leuchtenberg eine der bedeutendsten historischen Russlandsammlungen außerhalb Russlands. Die Bayerische Staatssammlung für Paläontologie und Geologie besitzt neben dem Original der zweiten Urvogel-Art (Archaeopteryx bavarica) weitere weltweit einmalige Wirbeltierfossilien aus der Zeit des Erdmittelalters (z.B. Flugsaurier) und des Tertiärs, sowie die wirbellosen Fossilien aus der Sammlung des Grafen zu Münster, die im 19. Jahrhundert Grundlage für die Neubeschreibung vieler Arten waren. In der Staatssammlung für Anthropologie und Paläoanatomie befinden sich die ca. 7500 Jahre alten Schädel aus der Großen Ofnethöhle am Westrand des Nördlinger Rieses – herausragende Zeugen für das Alltagsleben in der Steinzeit Europas. Mit annähernd 8 Millionen Schmetterlingen besitzt die Zoologische Staatssammlung München vermutlich die größte Schmetterlingssammlung der Welt.

Zoologisches Forschungsinstitut und Museum Alexander Koenig

Adenauerallee 160
53113 Bonn
Tel.: +49 (0) 228 91220
Fax: +49 (0) 228 9122212
www.museumkoenig.de
(Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft)

Das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig (ZFMK) ist eines der großen naturgeschichtlichen Forschungsmuseen in Deutschland. Den führenden Ruf hat sich das Museum durch die Dokumentation, Erforschung und Erklärung von Artenvielfalt (Biodiversität) erarbeitet. Das "Herz des Museums" bilden die bedeutenden wissenschaftlichen Sammlungen, die sich auf die Wirbeltiere und Insekten in Landlebensräumen konzentrieren. Diese Sammlungen stellen die Grundlage der vielfältigen, im Museum Koenig bearbeiteten Forschungsthemen dar.

Die Mitglieder des Humboldt-Rings sind gleichzeitig Mitglieder in "Deutsche Naturwissenschaftliche Forschungssammlungen" (DNFS e.V.)

Die Institutionen in Berlin und Bonn sind Mitglieder der "Leibniz-Gemeinschaft", alle Mitglieder fühlen sich den Qualitätsstandards der Leibniz-Gemeinschaft verpflichtet

Die Institutionen in Berlin und Stuttgart sind Mitglieder im "European Distributed Institute of Taxonomy" (EDIT)

Die Institutionen in Berlin, Bonn, München und Stuttgart sind Mitglieder im "Consortium of European Taxonomic Facilities" (CETAF)

Alle Mitglieder arbeiten der "Global Biodiversity Information Facility" (GBIF) zu, die meisten betreiben nationale GBIF-Knoten.

Der Humboldt-Ring kooperiert mit der OECD-Global Science Forums-Initiative "Scientific Collections International"